Rückblick und Ausblick

2008 war ein spannendes Jahr in Sachen Telekommunikation...mit vielen kleinen Neuerungen und großen Schlagzeilen. Die Telesense GmbH feilte an ihrer Produktpalette und perfektionierte bestehende Angebote. Das Jahr beginnt mit einer virtuellen Veränderung: Der Blog zieht um.

Es begann mit Nokia: Am 15. Januar 2008 kündigte der finnische Mobilfunkriese die Aufgabe seiner Werkes in Bochum an, zum 30. Juni wurde es trotz massiver Proteste geschlossen. Nokia verlegte die Produktion ins Ausland, hauptsächlich nach Rumänien, aber auch nach Ungarn und Finnland. (Foto: Nokia)

Im Februar verzeichnete Viviane Reding, zuständige EU-Komissarin für „Informationsgesellschaft und Medien“, erneut Verhandlungserfolge und erreichte verbindliche Roaming-Obergrenzen von 49 Cent netto für ausgehende Handy-Anrufe und 24 Cent netto für die Annahme eines Gesprächs im Ausland.

Im April zeigte sich, dass der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion unter den Weltkonzernen die höchste Wertsteigerung binnen eines Jahres verzeichnen konnte - der Wert konnte sich fast verfünffachen und stieg um 390 Prozent auf 13,7 Mrd. Dollar. Derselben Studie zufolge war Google mit einem Wert von 54,5 Mrd. Euro die wertvollste Marke der Welt - auch immerhin ein plus von 30 Prozent zum Vorjahr.



Im Mai hatte T-mobile die Mobilfunkmasten in Sachsen modernisiert und damit den bundesweiten Ausbau der Systemtechnik EDGE - ein hochmodernes GSM-Mobilfunknetz – vollendet. Wegen dieser Technologie, die bessere Sprachqualität und schnellere Ladezeiten verspricht hatte T-mobile den Zuschlag für den Vertrieb des Iphone bekommen – die anderen Mobilfunkanbieter rüsten derzeit ebenfalls um. (Foto: Matias Sanchez)

Der Juni stand im Zeichen von Telekomgate. Durch einen Bericht des Spiegel war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom ihre eigenen Aufsichtsräte sowie die der Tochterfirma T- Mobile, ein Vorstandsmitglied, den Betriebsrat, Gewerkschaftler und Journalisten bespitzelt und abgehört hatte. (Foto: Aron Balogh)

Im Juli gab es das neue Iphone. Außer EDGE kann das Apple-Telefon jetzt auch UMTS und HSDPA und funktioniert als GPS-Gerät. Für den beruflichen Einsatz wird das iPhone interessanter, da es nun auch Microsoft ActiveSync unterstützt und sich dadurch an einen Exchange-E-Mail-Server anbinden lässt. So lassen sich E-Mails, Kontakte oder Termine direkt aufs iPhone pushen. Die Telesense reagiert und bindet das Iphone an.

Gesprächsthema im August: Das Kabinett hat dem Gesetzesentwurf von Bundes-Justizministerin Zypries zugestimmt – unerwünschte Werbeanrufe und telefonische Vertragsabschlüsse werden künftig härter behandelt als bisher. Dabei ist Kundenbindung per Telefon für die meisten Unternehmen ein wichtiger Bestandteil des Vertriebsprozesses. Doch die Regelungen lassen durchaus Spielraum für den Telefonvertrieb - die Telesense informiert.

Im Herbst und bis in den Winter hinein wurde um den Datenschutz debattiert: Callcenter waren von Datenschutzlücken und –missbrauch betroffen und auch die Telekom geriet wegen kursierender Mobilfunk-Nutzerdaten wieder und wieder in die Kritik. Bundesinnenminister Schäuble ließ Gesetzesänderungen entwerfen, das Kabinett beschloss sie im Dezember. (Foto: Nick Benjaminsz)

Bei der Telesense ist Datenschutz von jeher Grundlage allen Handelns. Dies unterstreicht die Bennennung eine Datenschutzbeauftragten, neuerliche Mitarbeiterschulungen und die Erstellung einer Verfahrensübersicht.

Weitere Neuerungen im Hause Telesense 2008 waren unter Anderem die Einführung der komfortablen Telefonkonferenz und die Erweiterung der Onlineshop-Hotline und des Produkts My Mobile Office. Auch ein neuer Schritt war die Kooperation mit Sparring Partners – das erste gemeinsame Telefonakquisetraining im Dezember und war ein voller Erfolg.

In diesem Sinne startet die Telesense GmbH in das neue Jahr 2009 - der My-Mobile-Mail-Blog beginnt das Jahr mit einer organisatorischen Veränderung und wechselt das virtuelle Quartier. Ab sofort sind wir unter www.mymobilemail.wordpress.com zu lesen. Wir freuen uns über Besuche im neuen Zuhause.
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Die letzte Unruhe

Der Spiegel macht sich Gedanken über letzte Dinge und berichtet über einen Verstorbenen, der samt Mobiltelefon begraben wurde und regelmäßig Nachrichten auf seiner Angehörigen auf seiner Mailbox erhält. Sogar mit Headset sei schon jemand begraben worden, und generell scheinen Menschen unter 40 sich selbst im Todesfall nicht vom Handtelefon trennen zu wollen.

Foto:
Stephan Szpak-Fleet

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Mobil-Surftipps


Internetseiten, die für Handys gebaut sind, sind auf dem kleinen Bildschirm besser zu lesen und auch sparsamer im Versand von Datenmengen. Eine Sammlung von Internetseiten, die in mobilen Versionen verfügbar sind, gibt es hier:
www.pda-surftipps.de
Foto: John Siebert yigg it
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Eins ist sicher: Das BlackBerry


Ausgiebig hat sich das Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) der Untersuchung der Blackberry-Geräte gewidmet. Bereits vor zwei Jahren lagen die ersten Ergebnisse der von Research in Motion (RIM) beauftragten Studie vor, jetzt gibt es auch das Testat und den dazugehörigen Untersuchungsbericht. Das SIT hat nach wie vor keine verborgenen Funktionen oder Hintertüren gefunden und bekräftigt, dass weder RIM noch Dritte auf die Daten innerhalb der Architektur zugreifen können - ein paar Kritikpunkte fand man aber doch.
Ein paar Risiken spürten die Techniker von Fraunhofer im Bereich des zugrunde liegenden Windows Server auf, bemängelten den vollständigen Zugriff auf alle Exchange-Konten und fanden Probleme bei der Absicherung der Konfigurationsdatenbank. Allerdings SIT sagt aber auch, wie man das System noch sicherer nutzen kann und führt im Bericht eine Reihe Maßnahmen auf, die die Sicherheit in Unternehmen, die BlackBerrys verwenden, noch erhöht. Dazu gehört etwa, den Attachment Service von anderen Teilen des Enterprise Servers durch eine Firewall zu trennen, AES statt 3DES zu verwenden und die Master Encryption Keys nicht auf dem Message Server zu speichern.

Das Testat gilt immerhin weitere zwei Jahre.

Foto: RIM
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